Spezialangebote
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Grüntee
Oolong
Roter Tee
A Li Shan Jahrgangstee
«Blumenwiese, frischer Wind und sprudelnde Bäche», so charakterisiert Meng-Lin Chou den A Li Shan 2009. Mit «Whiskey und Shortbread» umschreibt sie den A Li Shan 1999 und am schönsten beschrieben ist vielleicht der mittlere A Li Shan 2004, nämlich als «Benjamin Button-Tee». Als ideales Geschenk für den erfahrenen Teeconnaisseur sind nun für kurze Zeit alle drei A Li Shans zusammen im Spezialangebot verfügbar.
Die aktuelle Selection:
A Li Shan Gaoshan Cha Qinxin (1999) | Taiwan | 50g
A Li Shan Gaoshan Cha Qinxin (2008) | Taiwan | 50g
A Li Shan Gaoshan Cha Qinxin | Taiwan | 50g
Preis: CHF 80.-
(inkl. Mwst und Versand Schweiz)
Selection Shui Tang
Für jede Saison stellt Shui Tang jeweils drei Tees vor, immer ein halboxidierter Oolong, ein nicht oxidierter Weiss-, Gelb- oder Grüntee und ein vollständig oxidierter roter oder schwarzer Tee. So wird jede Saison zu einer einmaligen Entdeckungsreise.
Die aktuelle Selection:
Mahei Pu Er 2009 | China | 50g
A Li Shan Gaoshan Cha Qinxin (1999) | Taiwan | 50g
Bi Luochun | Taiwan | 100g
Preis: CHF 80.-
(inkl. Mwst und Versand Schweiz)
Jahresabo
Die Selection gibt es auch fürs ganze Jahr. Man erhält viermal pro Jahr die saisonale Selection à drei Tees. Das ideale Geschenk für diejenigen, die Tee in seiner ganzen Vielfalt kennenlernen möchten.
Die aktuelle Selection:
Shuixian Hongcha | China | 5g
Huang Jin Gui | Taiwan | 100g
Gushu Chaya | China | 100g
Preis: CHF 300.-
(inkl. Mwst und Versand Schweiz)
Gushu Chaya
Im Wald spazierend, – süss duftende Hölzer.
Yunnan (China),
100g | CHF 28
Zubereitung:
90 Grad | Gaiwan
Produktion
Gleich nach dem chinesischen Neujahr, wenn der Frühlingsregen nachlässt, spriessen die Knospen der wilden Teebäume, die teilweise meterhoch sind. Sie werden schonend per Hand gepflückt und nach dem Verfahren des weissen Tees erzeugt, d.h. gepflückt und danach nur gewelkt und getrocknet. Diese schonende Methode garantiert die Qualität und Zartheit des Tees.
Erntezeit
Februar
Charakter
Ein feiner frischer Duft von Frühling, und ein wenig harzig, steigt durch die Tasse auf. Der Aufguss ist mild und aromatisch zugleich. Er erinnert an Süssholz und Anis. Der Gushu Chaya enthält wenig Teein und ist dadurch sehr sanft. Er eignet sich hervorragend für den Frühjahresputz unseres Körpers.
Yinzhen Baihao
Zart, elegant und natürlich.
Fuding, Fujian (China),
März 2009
100g | CHF 35
Zubereitung:
90 Grad | Gaiwan
Produktion
Yinzhen Baihao wurde einst als der beste Tee Chinas bezeichnet. Da dieser Tee ausschließlich aus den wertvollen, feinen Tipps erzeugt wird, gilt er als besonders kostbar. Weisser Tee wird nach dem Pflücken nur gewelkt und anschließend getrocknet, daher behält er sein natürliches Aroma. Schonende Herstellung und das beste Pflückgut verleihen diesem erlesenen Tee seine Eleganz.
Erntezeit
Später März oder Anfang April
Charakter
Nur die schönsten, sorgfältig verarbeiteten Blätter der frühen Frühlingsernte werden zum Yinzhen Baihao verarbeitet. Feine frische Duftnote, leuchtend klare Tasse. Die in der Kanne gerade stehenden Teenadeln sind ein schöner Anblick. Ein wunderbarer Tee.
Junshan Yinzhen
Liebliche fruchtige Frische.
Insel Junshan, Hunan (China),
März 2009
50g | CHF 20
Zubereitung:
90 Grad | Gaiwan
Produktion
Dieser besondere Tee kommt von der legendären Insel Junshan, die im grössten Süsswassersee Chinas liegt. In der chinesischen Legende ist die Insel Junshan, wo dieser berühmte gelbe Tee her stammt, von zwei Göttinnen, Frau Xiang Ju und Madame Xiang, bewohnt. Diese Göttinnen beweinten ihren verstorbenen Gatten. Die Herstellung des Junshan Yinzhen erfolgt durch 8 verschiedene Prozesse, die mindestens 3 Tage und 3 Nächte dauern.
Erntezeit
Später März oder Anfang April
Charakter
Nur die schönsten sorgfältig verarbeiteten Blätter der frühen Frühlingsernte werden zum Junshan Yinzhen verarbeitet. Feine blumige Duftnote, leuchtende klare Tasse. Lieblich, süss und leicht erfrischend. Dieser elegante, für sich sprechende Tee hilft bei der Verdauung und stärkt die Konzentrationsfähigkeit.
Anji Baicha
Subtil und elegant!
Anji (China),
März 2009
50g | CHF 25
Zubereitung:
90 Grad | Gaiwan
Produktion
Diese besondere Teebaum-Varietät hat im frühen Frühling weisse, frische Blätter. Mit der steigenden Temperatur werden die Blätter immer dunkler. Anji Baicha stammt vom Pflückgut des frühen Frühlings und hat ein zartes, frisches Aroma! Die schöne Blattform zeigt uns die Sorgfalt des Handwerks.
Erntezeit
März
Charakter
Nur die schönsten, sorgfältig verarbeiteten Blätter der frühen Frühlingsernte dürfen Anji Baicha genannt werden. Mit feiner Limettennote und zartem Neroli-Duft verwöhnt der Anji Baicha uns auf feine, leise Art und dennoch mit einer Präsenz, die uns erstaunt. Dieser elegante, für sich sprechende Tee fordert unsere Zuwendung und Aufmerksamkeit, er will, dass wir ihm „zuhören“! Ein Tee für aufmerksame Geniesser. Ein Geschenk voller Aufmerksamkeit!
Bai Mao Hou
Ein gutmütiger Tee.
Pinglin (Taiwan),
März 2009
50g | CHF 15
Zubereitung:
90 Grad | Gaiwan
Produktion
Diese besondere Teebaum-Varietät wurde vom Oolong-Patriarchen Dr. Wu Zhenduo als der am besten geeignete Baum für Oolong-Produktion beurteilt. Da die Varietät besondere weisse Härchen am Tipp hat, bekommt sie den Namen „Bai Mao Hou“ – weisser haariger Affe. Der Bai Mao Hou wird nur auf speziellen Auftrag produziert.
Erntezeit
Ende März
Charakter
Der Tee zeigt eine sehr dezente und zurückhaltende florale Note im Duft. Der Aufguss offenbart uns eine sonderbare Geschmeidigkeit und Intensität. Diesen schönen Tee kann man kaum falsch zubereiten. Er zeigt stets seine gütige Seite gegenüber Tee-Einsteigern oder Tee-Kennern. Stets schmeckt er fein und seidig, ohne eine Spur Bitterkeit und Herbe. Gütig und gut.
Bi Luo Chun Dongting
Klärend, blumig duftend und erfrischend fruchtig.
Taihu, Jiangsu (China),
Ende März
100g | CHF 30
Zubereitung:
90 Grad | Gaiwan
Produktion
Bi Luo Chun aus Taihu ist einer der bekanntesten chinesischen Teesorten. Drei Besonderheiten in der Herstellung zeichnen diesen Tee aus: Erstens: Das sehr zarte Pflückgut aus einer Knospe und einem Blatt muss sehr früh im Jahr an frischen Frühlingstagen per Hand geerntet werden. Zweitens: Eine Mischkultur von Teebüschen und Obstbäumen. Diese begünstigt das Wachstum der Teepflanzen und hilft das Aroma der Teeblätter zu entwickeln. Drittens: Um das Flauschige der Teeblätter zu erhalten und eine federleichte weisse Blattform zu bekommen, muss der ganze Prozess per Hand arbeitsintensiv verarbeitet werden.
Erntezeit
Später März oder Anfang April
Charakter
Nur die schönsten, sorgfältig verarbeiteten Blätter der frühen Frühlingsernte werden zu Taihu Bi Luochun verarbeitet. Die Tasse schmeckt nach frischem Obst, das noch am Baum hängt, und duftet nach einer herrlichen Blumenwiese. In der chinesischen Ästhetik hat dieser Tee drei sinnliche Eigenschaften: blumig in der Nase, erfrischend fruchtig im Gaumen und herrlich für die Augen.
Bi Luochun
Sanxia (Taiwan),
März 2009
100g | CHF 24
Zubereitung:
80°C | Gaiwan oder Porzellan-Kanne
Produktion
Ursprünglich kommt dieser Tee aus China; seit 1960 wird er auch in Taiwan angebaut. Durch die besondere Aromanote des Oolongbaums Qingxin Ganzhong und die sorgfältige Herstellungsmethode hat dieser schöne Tee ein charakteristisches Aroma und kann sich gut gegen den chinesischen Bi Luochun behaupten.
Erntezeit
Früher Frühling. Handgepflückt.
Charakter
Dieser Tee gehört mittlerweile zu den Grüntee-Klassikern aus Formosa.
Jadegrünes, krauses Blatt, süss riechend und wohlschmeckend.
Emei Maofeng
Der Sonnenschein, der die Nebelschwaden wegfegt.
Ya An, Sichuan (China),
100g | CHF 25
Zubereitung:
90 Grad | Gaiwan
Produktion
Angrenzend an Tibet, befindet sich der, von Bergen umgebene, Teegarten von Ya An, wo man den Emei Maofeng anpflanzt. Aus den zarten Blättern und Knospen wird dieser schöne Grüntee erzeugt. Lu Yu, der Autor des Cha Ching, des klassischen Buches vom Tee, hat bereits vor 1200 Jahren die ausgezeichnete Teeproduktion im Ya An Gebiet beschrieben. Diese Tradition pflegt man bewusst bis heute.
Erntezeit
Früher Frühling
Charakter
Das trockene Blatt ist streifenförmig und geschlossen. Die Farbe ist ein glänzendes Dunkelgrün; mit feinem Flaum am Blatt.
Der Duft in der Tasse ist erfrischend floral wie frisch gepflückte Gräser und weckt die Erinnerung an einen zarten Sencha.
Die Farbe im Aufguss mäandert zwischen hellgelb und hellgrün.
Der Geschmack erquickt den Gaumen mit einer sehr klaren Frische. Man hat das Gefühl durch die Nase und den Gaumen die Sonne einzuatmen, die die inneren Nebelschwaden wegfegt.
Guzhang Maojian
Der Sonnenschein in der Tasse
Hunan (China),
100g | CHF 30
Zubereitung:
90 Grad | Gaiwan
Produktion
Der Guzhang Maojian kommt aus der Provinz Hunan und ist einer der zehn bekanntesten chinesischen Grüntees. In den Teegärten der rauen Bergregion Wuling wächst er in Wäldern und bei wilden Bächen. Nebel und Wolken verhindern den direkten Sonnenschein und die Teepflanzen erhalten dadurch mehr wertvolle Nährstoffe. Die wichtigsten Herstellungsschritte sind Pflücken, Erhitzen, Rollen und Trocknen. Gepflückt werden ausschliesslich die zarten Knospen sowie das leicht geöffnete Blatt. Schonend wird das Pflückgut unter Hitze verarbeitet, um die Fermentation zeitgerecht zu unterbinden. Die zarten Teeblätter werden gleich nach dem Erhitzen gerollt, um das typisch spitzig Nadelblatt besser formen zu können. Sorgfältig werden die Teeblätter dann getrocknet, um die Feuchtigkeit zu reduzieren und den Tee lagerfähig zu machen.
Erntezeit
Frühling
Charakter
Mit seinem erfrischenden und typischen Grünteeduft versetzt der Guzhang Maojian uns auf alpine Wiesen und sonnige Berghänge. Der Aufguss ist klar, leicht mit einer liebliche süssen Note. Herrlich und gefällig. Der Tee weckt Assoziationen mit dem blauen Himmel an einem sonnigem Herbsttag. So wie die herbstliche Sonne willkommen ist, ist dieser Tee ein unentbehrlicher Sonnenschein in der Tasse.
Longjing Meijiawu
Der Drachenbrunnen Grüntee
Hangzhou Zhejian (China),
Frühling
100g | CHF 28
Zubereitung:
90 Grad | Gaiwan
Produktion
Dieser Grüntee gehört zu den 10 bekanntesten chinesischen Tees. Ein wahrer Klassiker. Die höchsten Qualität von diesem legendären Grüntee besteht nur aus einem Tipp und einem Blatt. Häufig wird dieser Tee in anderen Provinzen erzeugt und unter dem gleichen Namen vermarktet. Selten gibt es auf dem Markt einen richtig deklarierten Longjing. Dieser ausgewählte Longjing wird im Dorf Meijiawu am berühmten Westsee angebaut. Die beste Ernte ist Ende März bis Anfang April und wird als Mingjian Longjing bezeichnet.
Erntezeit
Frühling
Charakter
Longjing ist bekannt für seine schöne flache Form, seine glänzende, leicht gelbgrüne Farbe, seinen klaren, nachhaltigen Duft und guten Geschmack. Dieser Meijiawu Longjing begleitet uns mit seiner frühlingshaften, floralen Note in der Teezeit. Die für Longjing typische schwere Marroni-Röstnote hält sich hier in Grenzen, was diesem Longjing Leichtigkeit und Ausgewogenheit verleiht. Allgemein bietet sich der Longjing im Alltag mit seiner für die Leber entlastende und entgiftende Wirkung an. Im Sommer ist dieser Tee ein idealer Hitzevertreiber; in China wird er dann auch gerne mit Chrysanthemen-Blüten getrunken.
Matcha
Erfrischend, reinigend und ein Wachmacher.
Uji, Kyoto (Japan),
Mai 2009
20g in Dose | CHF 28
Zubereitung: 90 Grad | Raku-Schale
Produktion
Dieser Matcha stammt vom Organic Teegarten Nakai, der bekannt ist für seine erlesene Teeproduktion. Er liegt in Ujis Hochland unweit von Kyoto.
Matcha, pulverisierter Grüntee, war ursprünglich den Aristokraten vorbehalten. Die Samurai pflegten einst die Tradition, eine Schale Matcha zu trinken, bevor sie in die Schlacht zogen. Sie erhofften sich von diesem intensiven Tee Klarheit und Wachheit des Geistes.
Heute ist er vor allem von der japanischen Teezeremonie her bekannt.
Erntezeit
Mai
Charakter
Nur die schönsten, sorgfältig verarbeiteten Blätter der frühen Frühlingsernte dürfen zum Matcha verarbeitet werden. Da dieser Tee kurz beschattet wurde, schmeckt er leicht süß. Ein gut zubereiteter, aufgeschäumter Matcha schmeckt zudem erfrischend und vegetal.
Matcha ist eine interessante Alternative zum Morgenkaffee.
Nanyue Maofeng
Würzig, vielschichtig und erfrischend
Nanyue (Henshan), Hunan (China),
100g | CHF 25
Zubereitung:
80 Grad | Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Das Teeanbaugebiet in der legendären Bergregion Hengshan war einst, ein für den Kaiser reservierter, Tributgarten und deshalb naturbelassen und ohne grössere Siedlungen. Heute ist es ein biologisches Teeanbaugebiet.
Die Berge bei Nanyue in Hengshan werden oft vom Nebel umspielt - genau die richtige Atmosphäre für den Tee.
Die von Hand gepflückten Teeblätter werden schonend, nach der traditionellen Herstellungsmethode des grünen Tees verarbeitet.
Maofeng ist eine Bezeichnung für Grünteepflückgut: Zwei Blätter und eine Knospe.
Erntezeit
Frühling
Charakter
Das Pflückgut von zwei leicht geöffneten Blättern und einer Knospe trägt die würzige Note und Vielschichtigkeit dieses besonderen Grüntees in sich.
Der Nanyue Maofeng kann leicht und lieblich schmecken, wenn man ihn kurz ziehen lässt. Er kann sich frei entfalten, wenn man ihn länger im Wasser stehen lässt: Hinter der leichten herben Note im starken Aufguss entdeckt man Eigenschaften eines soliden Grüntees: frisch, würzig und süss im Abgang. Ein Tee für Entdecker.
Taiping Houkui
Ein subtiler Grüntee, der einen zum Träumen einlädt.
Anhui (China),
50g | CHF 30
Zubereitung:
90 Grad | Gaiwan
Produktion
Die wunderschöne Landschaft des Huangshan Gebirges, eine grossgewachsene Teebaumsorte, die am Ufer des Taiping-Sees wächst sowie die sorgfältige Verarbeitung ergeben zusammen diesen aussergewöhnlichen Tee.
Das Pflückgut des Taiping Houkui besteht aus 2-3 nicht ganz offenen Teeblättern mit Teetipp des Shida Cha-Teebaums aus dem Hochland.
Sorgfältiges Erhitzen des Pflückguts führt zum duftenden Tee. Nass und feucht, werden die Teeblätter in einem Korb von einer Holzform flach gedrückt.
Durch 3 komplizierte Trocknungsprozesse wird der Tee haltbar und erhält sein unvergleichliches Aroma.
Erntezeit
April
Charakter
1915 wurde dieser Grüntee an der Weltausstellung in Panama mit Gold gekürt und erlangte so internationale Bekanntheit.
Der Tee verströmt einen subtilen Duft von Citrusblüten; der Geschmack des Aufgusses ist mild und fein.
Die, im Wasser schwimmenden, wunderschön grossen Teeblätter, sind eine wahre Augenweide. Ein Tee, der zum Träumen einlädt.
A Li Shan Gaoshan Cha Qinxin
Eine Wanderung ins Blaue: Blumenwiese, eine Brise frischer Wind und sprudelnde Bäche.
Jiayi (Taiwan),
50g | CHF 20
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Schöner Oolong aus dem Hochland Alishan, einer legendären Bergregion Taiwans. Eine ideale Lage für den Teeanbau: inmitten von Nebel und Wolken, fruchtbarer Erde und frischer Luft. Gleichzeitig bietet diese ideale Lage aber auch die schwierigsten Bedingungen für die Teeproduktion. Fehlende Nachmittagssonne und wechselhaftes Wetter verlangen nach bestem Handwerk und zwingen zu einer strengen und professionellen Selektion des Teetasters. A Li Shan Gaoshan Cha von Shui Tang ist eine Selektion von sonnigen Lagen, bei bestmöglichen Wetterkonditionen.
Erntezeit
Mai und November
Charakter
Dieser Hochland Oolong aus Taiwan ist durchdrungen vom fast mystischen Gaoshan-Qi (Hochlandsenergie). Ein Tee voller Gaoshan-Qi, der inspiriert und beflügelt, ist etwas vom Begehrtesten bei den Teeconnaisseurs. Duft: Floral, riecht nach frischer Blumenwiese in den Alpen. Leicht und erfrischend wie die Quelle eines Bergbaches.
A Li Shan Gaoshan Cha Qinxin (1999)
Am Meer stehend, ein Biss Shortbread, dann der Duft eines feinen Whisky.
Jiayi (Taiwan),
Mai 1999
50g | CHF 40
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Schöner Oolong aus dem Hochland Alishan, einer legendären Bergregion Taiwans. Eine ideale Lage für den Teeanbau: inmitten von Nebel und Wolken, fruchtbarer Erde und frischer Luft. Gleichzeitig bietet diese ideale Lage aber auch die schwierigsten Bedingungen für die Teeproduktion. Fehlende Nachmittagssonne und wechselhaftes Wetter verlangen nach bestem Handwerk und zwingen zu einer strengen und professionellen Selektion des Teetasters. A Li Shan Gaoshan Cha von Shui Tang ist eine Selektion von sonnigen Lagen, bei bestmöglichen Wetterkonditionen.
Erntezeit
Mai und November
Charakter
Den A Li Shan 1999 zu geniessen, vor allem im Vergleich mit den A Li Shans 2004 und 2009, ist eine aussergewöhnliche Erfahrung. Der gelagerte, reife Tee vermittelt uns das Gefühl direkt ins Meer abzutauchen. Das Meer, das die urzeitliche Erde, die Erinnerung daran, in sich abspeichert. Das Meer, als Quelle aller Lebewesen. Der A Li Shan 1999 verzaubert uns zuerst mit seiner floralen Anmut. Bald werden die Meeraromen, die Algen, das alte und pflanzliche der Algen stärker. Eine Note ähnlich, wie wenn man ein Glas Whisky am Meer trinkt. Der Abgang ist süss und intensiv, als hätte man in ein Shortbread gebissen und es mit einem Schluck Whisky heruntergespült, während das Urzeitliche des Meeres präsent bleibt.
A Li Shan Gaoshan Cha Qinxin (2008)
Der Benjamin Button Tee oder eine Zeitreise rückwärts.
Jiayi (Taiwan),
Mai 2008
50g | CHF 30
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Schöner Oolong aus dem Hochland Alishan, einer legendären Bergregion Taiwans. Eine ideale Lage für den Teeanbau: inmitten von Nebel und Wolken, fruchtbarer Erde und frischer Luft. Gleichzeitig bietet diese ideale Lage aber auch die schwierigsten Bedingungen für die Teeproduktion. Fehlende Nachmittagssonne und wechselhaftes Wetter verlangen nach bestem Handwerk und zwingen zu einer strengen und professionellen Selektion des Teetasters. A Li Shan Gaoshan Cha von Shui Tang ist eine Selektion von sonnigen Lagen, bei bestmöglichen Wetterkonditionen.
Erntezeit
Mai und November
Charakter
Den A Li Shan 2008 zu geniessen ist ein besonderer Genuss, wenn man den A Li Shan 2009 kennt. Der frische, vitale, blumige Geschmack der jungen Schönheit, d.h. des A Li Shan 2009, kann man noch aus der Erinnerung abrufen. Nun probiert man den 5 Jahre älteren, reiferen Hochland Oolong 2004 und man hat das Gefühl, das Leben der jungen Schönheit rückwärts zu erleben: Reifer, zurückhaltender und leiser. Ruhig erzählt uns der gelagerte Tee, mit seinen Aromen von gedörrten Zwetschgen und Waldhonig, von seinem Werdegang. Leichter Pflaumengeschmack, mit fruchtigen und gering säuerlichen Noten, zugleich honigsüss und intensiv. Es ist ein Tee, der dem Geniesser auch Widerstand entgegensetzt und die ganze Aufmerksamkeit des Teeconnaisseurs fordert. Nur so entdeckt man langsam und immer mehr die zahlreichen Facetten und Schichtungen dieses Tees. Die zarte florale Note erinnert uns später wieder an den frischen A Li Shan 2009 und so kehren wir von unser Zeitreise zum Anfang, zu unserer Erinnerung, zurück.
Anxi Tie Guanyin (geröstet)
Vielschichtig und gelassen
Anxi, Fujian (China),
50g | CHF 25
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu Cha oder Gaiwan
Produktion
Tie Guanyin ist ein sehr berühmter und traditioneller Teebaum, der sowohl in China, als auch in Taiwan kultiviert wird. Anxi in China ist der Herkunftsort dieses Tees.
Im Zuge des wirtschaftlichen Wachstums verwendet man in Anxi seit den 90er Jahren die moderne Kühltechnik in der Teeproduktion.
Das Pflückgut wird in gekühlten Räumen unter 20 Grad über längere Zeit fermentiert.
Durch diese kühlen Temperaturen und die lange Fermentation bleibt die Frische des Aufgusses erhalten und der Tee behält das Aroma von geschnittenen Blumen und Wiesengras.
Die fermentierten, kupferfarbigen Blattränder- und stellen werden nach dem Erhitzen entfernt, sodass der Aufguss leuchtend gelbgrün erscheint.
Das gesamte Verfahren ist tückenreich: Findet die Fermentation nicht ausreichend statt, schmeckt der Tee zwar frisch und grasig, ist aber zu aggressiv für unseren Magen. Gerade dieser Fehler im klassischen Sinne, wird heute von einigen Anbietern als Frische deklariert. Shui Tang bemüht sich nur schön frisch und floral duftende, aber immer ausreichend fermentierte Tees auszuwählen. Somit hat der Tee nicht nur schöne Aromen, sondern ist auch wohltuend für unseren Körper.
Der hier ausgewählte Tee wurde von Teemeister Chen Huangtang aus Taiwan nach traditioneller Art sorgfältig und stark geröstet. Somit hat dieser Tie Guanyin den Charakter eines traditionellen Oolongs.
Erntezeit
Frühling
Charakter
Der frische Charakter bleibt unter dem Mantel der Röstung erhalten. Der erste Eindruck ist erfüllt von warmen, malzigen und süssen Aromen. Das Ende der Zunge spürt jedoch die Spritzigkeit des Tees, der unter langen kühler Fermentation erzeugt wurde.
Die Röstung verleiht dem Tee eine interessante Vielschichtigkeit, während die kühle Frische ein Gefühl der Gelassenheit vermittelt.
Eine spannende Mischung von Wärme und frischer Kühle.
Cui Yu
Mingjian, Nantou (Taiwan),
100g | CHF 20
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan / Gongfu Cha
Erntezeit
Frühling (April) oder Winter (Oktober)
Dong Ding 1981
Eine Zeitreise durch Düfte und Aromen.
Dong Ding Berg, Nantou (Taiwan),
April 1981
50g | CHF 40
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu Cha und Gaiwan
Produktion
Der Dong Ding Berg in Nantou, Taiwan ist bekannt für seinen Anbau von erlesenen Oolong Tees. Ursprünglich kam die Teepflanze, die den Namen Dong Ding trägt, was so viel wie gefrorener Gipfel heisst, von den Wuyi Bergen in Fujian, China.
Dieser Dong Ding von 1981 ist ein gelagerter Tee und ein gut gelagerter Tee ist, ebenso wie ein gut gelagerter Wein, eine Rarität.
Und 1981 war noch eine andere Zeit! Eine Zeit, wo man Oolongs noch nach alter Tradition produzierte und die modernen technischen Hilfsmittel rar waren. Der Dong Ding damals war aus richtig reifen Blättern, anders gerollt, anders fermentiert. All diese Besonderheiten manifestieren sich jetzt, da er den Höhepunkt seiner Reife erreicht, besonders gut.
Die Lagerung eines guten Tees ist immer ein Abenteuer, denn man kann das Ergebnis nicht vorausbestimmen. Ein guter Tee muss trocken, geruchfrei und im Dunkeln gelagert werden. Die langsame Reifung durch die lange Lagerung bietet uns nun ein einmaliges Erlebnis: eine Zeitreise durch Düfte und Aromen.
Erntezeit
Frühling oder Winter
Charakter
Feiner, traditionell fermentierter Oolong schmeckt durch die Lagerung wie leicht gedörrte Früchte. Diese gedörrte Früchtenote verschwindet wieder, wenn eine bestimmte Zeitgrenze überschritten wird. Das bedeutet, dass die Lagerzeit anhand der Düfte und Aromen erkannt und erlebt werden kann. Ein Tee, der seit fast dreissig Jahren lebt und reift, erzählt uns seine Geschichte durch die Verwandlung seines Geschmacks.
Fenghuang Dancong Shuixian Premium
Ein Tee für Kenner und Teeliebhaber - nicht gefällig, charaktervoll und facettenreich.
Guangdong (China),
50g | CHF 35
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Die traditonelle Teebaum-Varietät Shuixian wächst nicht nur in Guangdong. Dort aber hat er eine ganz besondere Tradition. Die Ernte soll nur aus einer einzigen Pflanze stammen: Dan Cong - der einzige Busch. Der daraus entstandene Tee trägt den Namen des Duftes des Busches. Sorgfältig werden die zarten Blätter gepflückt und bei Zimmertemperatur fermentiert. Traditionell wird dieser Tee nach der Ernte gut geröstet – abwechselnd mit Röstung und Ruhephase. Um die Aromen reifen zu lassen, wird er mehrere Monate gelagert.
Erntezeit
Frühling oder Winter
Charakter
Der Shuixian Dancong vom Berg Phönix hat eine besondere mineralische Note, welche Shan Yun genannt wird. Diese mineralische Note und die typische herbe Nuance bilden die Charaktereigenschaft eines guten Shuixian Dancong. Sie ist die Stärke dieses Tees neben seinen anderen zauberhaften Vorteilen wie den feinen honigsüssen Geschmack oder den südländischen Blumenduft. Ein Tee, der trotz seiner Popularität „widerstandsfähig“ seine Individualität bewahrt.
Guzao Wei Fanzhuan Wulong Cha
Ein Verweilen im sommerlichen Garten inmitten von Schmetterlingen, Bienen und Blüten.
Mingjian (Taiwan),
Juli 2009
100g | CHF 30
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Ein besonderer Versuch, auf der Suche nach dem Geschmack des Formosa Oolongs vor 100 Jahren! Reife Blätter aus halb verwilderten Gärten – wie in alter Zeit. Das von Zikaden befallene Pflückgut wird lange sorgfältig fermentiert, ohne moderne Kühltechnik. Aus reiner Handwerkkunst in ganz natürlicher Atmosphäre wird dieser Tee aus der Meisterhand von Chen Huantang erschaffen und sorgfältig geröstet.
Erntezeit
Juni und Juli
Charakter
Dank der speziellen Note des Zikaden-Befalls schmeckt dieser Tee besonders honigsüss. Fruchtig und zugleich blumig. Sanft und geschmeidig. Ein Tee, der uns das wunderschöne Bild vermittelt, inmitten eines sommerlichen Gartens zwischen duftenden Blumen, sonnigem Licht und summenden Bienen zu sitzen.
Huang Jin Gui
Ein Mixiang Wulong Cha: Honigsüss mit charmantem Duft.
Nantou (Taiwan),
50g | CHF 15
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu Cha / Gaiwan
Produktion
Huang Jin Gui ist ein traditionreicher Oolongbaum aus Fujian. Er ist bekannt für seinen markanten Duft und geeignet für fermentierte Teesorten. Anfang der 90er Jahre wurde dieser Tee nach Nantou gebracht und seitdem wächst dieser bekannter Oolong in einem organischen Teegarten.
Huang Jin Gui von Shui Tang wird nicht aus gewöhnlichen Blattgut erzeugt, sondern aus natürlich von Zikaden befallenen, reifen Blättern, die besondere Sorgfalt und Hintergrundwissen in der Produkion erfordern. Eine Rarität.
Erntezeit
Frühling und Winter
Charakter
Huang Jin Gui hat seinem Typ entsprechend eine leicht milchige Note. Diese Note wird von einem honigsüssen Aroma mit fruchtigem Akzent begleitet. Durch die lange Fermentation wird der Geschmack immer facettenreicher. Als Mixiang bezeichnen Teeliebhaber in Taiwan dieses Aroma, was übersetzt soviel heisst wie: honigsüsser Duft.
Lishan Gaoshan Wulong Cha (Qingxin Wulong)
Der Alchemist aus dem Hochgebirge.
Da Yu Ling, Taizhong (Taiwan),
100g | CHF 80
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu Cha und Gaiwan
Produktion
Die Teegärten im Gebiet von Lishan sind die höchstgelegenen in Taiwan und Da Yu Long, auf 2600 Metern über Meer, ist wohl der höchstgelegene Ort in Lishan. Wie umständlich ist wohl der Teeanbau auf dieser Höhe? Wie aufwändig die Pflückung? Wie risikohaft die Verarbeitung? Eigentlich spricht alles gegen diese kalte, wechselhafte hohe Lage, wenn man einen hochwertigen Tee produzieren will! So wachsen auf dieser Höhe nur noch traditionelle Teebäume wie Tie Guanyin und Qingxin Wulong. Trotzdem und gerade wegen den hohen Anforderungen verspricht dieser handgeplückte, im Wettrennen gegen Nebel und Regen der Natur abgetrotzte, Lishan Gaoshan Wulong Cha den höchsten Genuss für den wahren Teeliebhaber.
Erntezeit
Frühling (Mai) und Winter (Oktober)
Charakter
Die hellen, floralen, eleganten Noten in aufsteigenden Teedampf verdichten sich rauschartig zu einer subtropischen Wiese. Betörende Verträumtheit der tausend Blüten, die sich plötzlich zu Blumenektar wandelt. Dann atmen wir die frische und klare Bergluft, während wir im aromatischen Blütenhonig baden. Wir sind in den Blumen, die Blumen sind in uns. Dieser Wulong hat magische, ja alchimistische Kräfte!
Oriental Beauty
Schönheit in jedem Sinn.
Tao, Zhu, Miao (Taiwan),
Juni 2009
50g | CHF 40
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu Cha und Gaiwan
Produktion
Ein Oolong, der seine Entstehung einem interkulturellen Missverständnis verdankt. Der Name wurde ihm übrigens von der englischen Königin Viktoria verliehen.
Ein junger Teebauer, der seinen Teegarten trotz starkem Insektenbefall gepflückt hatte, verkaufte die Ernte an einen bekannten, englischen Teehändler.
Der Engländer war höchst begeistert von diesem hoffnungslosen Tee und brachte ihn Königin Viktoria. Königin Viktoria sah wie schön die Teeblätter im Wasser tanzten und gab ihm den Namen: „Oriental Beauty“! Der junge Teebauer erzählte in seinem Dorf von seinem Glück, dies aber schien den engstirnigen Dorfbewohnern nicht glaubwürdig. Sie beschimpften ihn deshalb als Angeber und nannten den Tee folglich Angeber-Tee. Der Oriental Beauty heisst deshalb in Taiwan auch heute noch „Angeber Tee“.
Ein Tee voller Geschichte.
Erntezeit
Juni
Charakter
Nur die schönsten von Zikaden befallenen Blätter der Sommerernte dürfen als Oriental Beauty bezeichnet werden. Die von den Zikaden befallenen jungen Triebe der Teepflanzen verleihen dem Tee aufgrund besonderer chemischer Prozesse und der erhöhten Oxydation ein einzigartiges Honigaroma – im Prozess beim Wein vergleichbar mit der Edelfäulnis beim Sauternes. Das süsse Honigaroma wird ergänzt durch einen zarten Blütenduft sowie eine fruchtige Note. Dieser Tee verdient es, der beste Oolong genannt zu werden!
Qilan Oolong
Mingjian, Nantou (Taiwan),
April 2009
100g | CHF 22
Zubereitung:
100°C | Gong Fu Cha / Gaiwan
Produktion
Ein rar gewordener Oolong, dessen Ertrag der industriellen Produktion nicht mehr entspricht: immer mehr Anbaufläche verschwindet.
Erntezeit
Frühling oder Winter (November)
Charakter
Der Duft dieses Tees gab ihm seinen Namen: Seltene Orchidee.
Frühlingsernte: blumig und zart, facettenreich in seinen Aromen.
Rougui Guifei
Wie in einem Sommernachtstraum.
Mingjian (Taiwan),
2011
50g | CHF 25
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu Cha oder Gaiwan
Produktion
Diese traditionsreiche und berühmte Teebaum-Varietät stammt ursprünglich aus Wuyishan. Teemeister Chen Huantang hat ihn anlässlich seines Besuchs in den 80er Jahren aus China nach Taiwan „gebracht“. Seitdem wird Rougui auch in Taiwan angebaut, hauptsächlich sogar in seinem eigenen familiären Garten in Mingjian bei Nantou. Wegen dem hohen Alter des ältesten Bruders Chens wurde der Garten jahrelang in wilder ungepflegter Form belassen, so dass die Möglichkeit entsteht, typisch traditionellen Taiwan-Oolong zu erzeugen. Diese von Zikaden befallenen Teeblätter werden schonend lang fermentiert und sorgfältig geröstet. Ein Loblied auf die traditionelle Tee-Handwerkkunst. Da diese Art von verwildertem Garten für Teebauern wirtschaftlich uninteressant ist, wurde das Rougui-Teefeld endgültig aufgegeben. Die neue Generation des alten Chens pflanzt nun Ingwer und Ananas auf den ehemaligen Rougui-Felder. Deshalb ist dieser Rougui Guifei von 2011 sozusagen die Good-Bye-Partie.
Erntezeit
Später Frühling 2011
Charakter
Die fein fruchtig und leicht florale Note versetzt uns auf die subtropischen Insel Taiwan. Pfirsich, Aprikose und ein Hauch von Pfefferminze verführen uns immer tiefer in die Facetten des Rouguis. Nicht nur die reifen, honigsüssen Früchte offenbaren sich, der Tee hat zusätzlich eine erdende mineralische Note, die Teeliebhaber begeistert. Immer wieder wirkt er wie eine Überraschung, spricht unsere Sinne an und verleitet uns in einen sommernächtlichen Traum.
Rougui Mingjian
Ein Fest der Sinnlichkeit: Minze trifft Mailänderli
Mingjian (Taiwan),
50g | CHF 35
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu Cha oder Gaiwan
Produktion
Anders als in den Wuyi Bergen wächst dieser Rougui-Oolong im bekannten taiwanesischen Teeanbaugebiet Mingjian auf roter, stark eisenhaltiger Erde. Der Bio-Teegarten wird von Meisterhand betreut. Seit 6 Generationen arbeitet Familie Chen hier und konzentriert sich auf das Wesentliche: Schonend, sorgfältig und traditionell wird dieser Tee geerntet, gewelkt, richtig fermentiert und vorsichtig geröstet.
Erntezeit
Frühling oder Winter
Charakter
Dieser aus den Wuyi Bergen eingeführte Oolong bekommt in Mingjian, Taiwan ein neues Gesicht. Anders als sein mineralisch schmeckender Felsentee-Verwandter kommen hier ein Hauch von Frische und entzückende blumigen Facetten hinzu. Der Duft ist wie ein Garten im Süden: Wir riechen Blumen, zarte Süsse und in der zweiten Annäherung auch viel frische Minze. Der Aufguss ist wahres Fest der Sinnlichkeit: spritzige Zimtnoten, blumige und buttrige Mailänderli-Nuancen, und ein reiffruchtiger Abgang!
Sijichun, Oolong
Herrlich blumig und sinnlich, ein versöhnlicher Abschluss eines intensiven Arbeitstages.
Nantou (Taiwan),
100g | CHF 28
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu Cha
Produktion
Diese neue Teebaum-Varietät erfreut sich in vielen taiwanesischen Teegärten grosser Beliebtheit. Der Tee ist per Zufall in einer natürlichen Evolution in einem Teegarten in Muzha entstanden. Der Sijichun hat ein blumiges, frisches Aroma und ist derzeit einer der populärsten Oolongs in Taiwan. Um mehr geschmackliche Tiefe zu gewinnen, wird er einer sorgfältigen und langen Fermentation an kalten Frühlingsnächten unterzogen und danach schonend getrocknet. Der kräftige Duft tritt dabei mehr in den Hintergrund, während der Geschmack im Gegenzug mehr an Vielschichtigkeit und Eleganz gewinnt. Ein klarer Gewinn!
Erntezeit
Frühling oder Winter
Charakter
Mit dem Duft nach feinen Maiglöckchen und zartem Flieder verwöhnt der Sijichun uns auf eine unverwechselbaren Art. Nach einem intensivem Arbeitstag vermittelt uns der lieblich-wohlriechende Aufguss einen versöhnlichen Abschluss des Tages. Ein herrlicher Tee am Abend, um zu entspannen oder um eine gesellige Runde zu bereichern.
Wenshan Baozhong (Paochung)
Der ganze Frühling in der Tasse.
Wenshan, Taipei (Taiwan),
100g | CHF 24
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Das Teeanbaugebiet Wenshan ist eines der vier ältesten in Taiwan. Anders als die neuen Teeanbaugebiete wird hier die traditionelle Herstellungsmethode seit Jahrhunderten eingehalten. Heute gepflücktes Teegut wird erst am Morgen danach verarbeitet – nach ausreichendem Welken und einsetzender Fermentation.
Der traditionelle Wenshan Baozhong sollte vom Qingxin Wulong-Baum stammen. Dieser Baum verleiht dem Tee eine elegante blumige Note.
Erntezeit
Frühling und Winter
Charakter
Ein gut gelungener Wenshan Baozhong duftet nach der frisch sich öffnenden Blüte. Zarte, helle, blumige Noten versetzen uns in einen Frühlingsgarten mit Flieder, Maiglöckchen und blühenden Päonien.
Die Farbe des Aufgusses ist klar und gelb. Der Geschmack ist süss und erfüllt den ganzen Gaumen mit einer Frische, als ob man sich den ganzen Frühling in die Tasse geholt hätte.
Zhangping Shuixian
Frisch, floral – ein Tee, der gefällt!
Zhangping, Fujian (China),
Frühling 2010
100g | CHF 30
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan oder Gongfu Cha
Produktion
Zhangping Shuixian wird aus den Teeblättern des Shuixian-Teebaums erzeugt. Shuixian, auf deutsch übersetzt, heisst Narzissen.
Zhangping Shuixian wird bei sehr niedriger Temperatur (18-21 Grad) fermentiert. Der Tee wird nicht geröstet, sondern in kleine Ziegelformen gepresst und dann getrocknet. Dabei wird mit grösster Sorgfalt vorgegangen.
Danach werden die quadratischen Teeziegel in einem Papier verpackt, und in Folie vakuumiert und verschweisst. Die spezielle Herstellung garantiert die Frische und den frühlingshaften Genuss.
Dieser Oolong sollte rasch getrunken werden; bei längerfristiger Lagerung (bis maximal 1 Jahr) sollte man den Zhangping Shuixian unbedingt im Kühlschrank aufbewahren.
Erntezeit
Frühling oder Winter
Charakter
Shuixian ist ein seit Jahrhunderten kultivierter Teebaum. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, experimentierten die Teebauern mit neuen Herstellungsmethoden wie tiefe Fermentationstemperaturen, keine Röstung, Ziegelpressung.
Der Shuixian-Baum ist bekannt für seinen Duft von reifen Pfirsichfrüchten. Auch beim Zhangping Shuixian gibt es diesen, jedoch bedeutend dezenter. Hingegen wirkt der Duft blumiger und süsser. Der Aufguss ist hell und im Gaumen mild.
Man fühlt sich fast einer Biene, die im Nektar badet, gleich.
Zheng Dongding Guifei Wulong
Hofdame Guifeis Oolong
Dongding Berg, Nantou (Taiwan),
50g | CHF 22
Zubereitung:
100°C | Gongfu Cha / Gaiwan
Produktion
Dongding Oolong ist der Formosa Oolong Klassiker und ist schon fast ein Synonym für Tee aus Taiwan. Ein Dongding Guifei ist ein aussergewöhnlicher Dongding Oolong.
Er ist entstanden nach dem verheerenden Erdbeben vom 21. September 1999, dass die zwei Dörfer des Dongding Berges in arge Mitleidenschaft gezogen hat: beide wurden stark zerstört und viele Teefelder wurden ruiniert.
Nachdem die Ruhe des Alltags halbwegs zurückgekehrt war und sich die Teebauern wieder um ihre Teefelder kümmern konnten, wurden diese von Zikaden befallen.
Wulong aus stark befallenem Pflückgut hat eine lange Tradition in Taiwan; der berühmteste Wulong dieser Art heisst Oriental Beauty.
Um Ihren Tee ein bisschen besser zu stellen – besser auch als die einfache Oriental Beauty - , haben die Teebauern Dongdings ihren neuerdings von Zikaden befallenen Wulong Guifei, d.h. Hofdame, genannt.
Der Tee wird aus Pflückgut von fast verwilderten Teegärten, die in warmen Frühlingstagen von Zikaden heimgesucht werden, verarbeitet. Die befallenen, reifen Blätter des Qingxin Oolongbaums bieten ein besonderes Geschmackserlebnis. In Taiwan ist ein solcher Tee eine Rarität und hätte wohl in früherer Zeit nur von privilegierten Kreisen genossen werden können. Auch dies ein guter Grund diesen Tee als kaiserliche Hofdame (Hofdame 1. Grades) bzw. Guifei zu bezeichnen.
Erntezeit
Frühling (April) oder Winter (Oktober)
Charakter
Neben dem unverwechselbaren Dongding Qui (Geschmack des originalen Dongdings) schenkt uns dieser Tee ein Hauch von spätsommerlicher Süsse. Reife Früchte, blühende Blumen und frischen Honig schmecken wir in der gold-orangenen Tasse. Ein guter Guifei kann und sollte sogar gelagert werden. Denn die Lagerung erhöht nur die Komplexität der fruchtigen und süssen Aromen.
Zheng Dongding Wulong
Ein Formosa Oolong Klassiker!
Nantou (Taiwan),
Frühling 2009
50g | CHF 22
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu Cha / Gaiwan
Produktion
Dieser bekannte traditionsreiche Oolong vom Dongding Berg war und ist das Synonym des Formosa Oolong. Fast alle exportierten Oolongs aus Taiwan heissen Dongding. Der originale Dongding darf jedoch nur von drei bestimmten Dörfern aus den Bergregionen (800 M. über Meeresspiegel) stammen und nur vom Qingxin Oolong-Baum gepflückt werden. Die Fälschung ist jedoch einfach zu identifizieren. Denn der originale Dongding Wulong hat einen besonderen Geschmack, den Teeliebhaber in Taiwan als Geschmack des Dongding - Dongding Qi bezeichnen.
Erntezeit
Frühling (April) und Winter (Oktober)
Charakter
Der typische Qingxin Oolong aus Dongding im Vergleich mit Tees aus anderen Gegenden zeigt uns einen soliden Charakter, der sich in stabilen Aufgüssen, goldgelber Farbe und präsenter floraler Duftnote manifestiert. Eine klar zu erkennende typische Note, die fast mineralisch auf der Zunge sticht, macht die Originalität eines Dongding aus. Ein Hauch von Lehmboden und Steinen! Er lässt uns unverwechselbare Erfahrungen mit Aromen erleben. Ein Klassiker des Formosa Oolongs und ein Muss für alle Teeliebhaber.
Zhengcong Tie Guanyin
Der Oolong Klassiker! Ein Muss für "Tee-Entdecker".
Muzha (Taiwan),
100g | CHF 40
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu Cha / Gaiwan
Produktion
Auch wer den Namen Wulong bzw. Oolong nicht kennt, kennt trotzdem den Namen Tie Guanyin. Tie Guanyin, ein legendärer Wulongbaum, der von einem frommen Geist in einem Tempel entdeckt wurde, prägt den Geschmack aller chinesischen Teeliebhaber! Früher war der Tie Guanyin ein sorgfältig fermentierter und aufwändig gerösteter, dunkler Tee, der in der heutigen modernen chinesischen Machart immer grüner wird. Selten findet man heute noch den klassischen Typus,der nach dem traditionellen Vorbild hergestellt wurde. Da Tie Guanyin so berühmt ist und dieser Umstand verkaufsfördernd wirkt, gibt es aber leider zahlreiche Nachahmungen. Tie Guanyin ist deshalb heute auch eine Bezeichnung einer Wulong-Herstellung geworden. Unser Tie Guanyin, der vom originalen Wulongbaum Tie Guanyin stammt und im originalen Anbaugebiet Muzha erzeugt wird, ist ein Klassiker nach dem traditionellen Vorbild. So ein Tie Guanyin wird als Zhengcong Tie Guanyin – der „Originale“ bezeichnet.
Erntezeit
Frühling (April) und Winter (November)
Charakter
Der originale Tie Guanyin, im Vergleich mit Fälschungen aus anderen Bäumen, beeindruckt uns mit unverwechselbarem floralem und süssem Parfüm und beim Abgang mit einem herrlichen balsamierenden Nachklang. Diesen Nachklang bezeichnen chinesische Teeliebhaber als Guanyin-Yun (Der Charme des Guanyin). Muzha Tie Guanyin vermittelt uns den alten Geschmack noch wie vor 40 Jahren, als mein Großvater auf seinem Schaukelstuhl sitzend, den Tee genoss. Typische fruchtige Aromen entstehen aus aufwendiger Röstung, welche tagelang abwechselnd mit Ruhen zur Vollendung führt. Das florale süße Gesicht dieses Tees versteckt sich im aufsteigenden warmen Duft und bereitet uns ein einmaliges Erlebnis! Der Aufguss ist intensiv, fruchtig und voll. Ideal zu geniessen nach einem deftigen Essen und reichhaltigen süßen Speisen. Dieser Tee eignet sich ideal zum Lagern.
Dianhong Jinzhen
Malzig, süss und stärkend
Yunan (China),
April 2009
100g | CHF 16
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu Cha / Gaiwan
Produktion
Dieser rote Tee aus China kommt aus der Provinz Yunan, wo berühmter Pu Er Tee angebaut wird. Man kann bei Pu Er und Dianhong eine ähnliche Ausprägung feststellen, beide lassen sich als intensiv, charakterstark und aufdringlich bezeichnen. Die Dianhong-Produktion entstand jedoch viel später als Pu Er. Ausgwählt wird eine spezielle Teebaumsorte, die grosse Blätter trägt. Solche zarten, jungen Triebe sind voll behaart und zeigen in fertiger Produktion schöne goldene Tipps. Je nach Pflückgut werden sie als goldene Needle (Jinzhen) oder goldene Tipps (Jin Ya) bezeichnet. In vielen Bergregionen ist der Frühling eine schwierige Zeit für eine vollständig gelungene Fermentation des roten Tees. Darum bedarf die Produktion eines guten Dianhongs grosse Sorgfalt.
Erntezeit
April
Charakter
Ein guter Dianhong Jinzhen hat wunderschöne goldene Tipps, fein behaart und glänzend. Die gelungene Fermentation zeigt uns einen intensiven, malzigen, süssen Aufguss ohne aggressive Herbe und ziehenden Effekt. In der chinesischen Volksmedizin wird diesem Tee nachgesagt, er nähre die Haut und stärke Nerven und Rücken. Ein idealer Frühstücksstarter, er wärmt, stärkt und süsst.
Dianhong Premium
Lancang, Yunnan (China),
Mai 2007
100g | CHF 24
Zubereitung:
100°C | Gong Fu Cha / Gaiwan
Produktion
Sorgfältig per Hand gepflückter und verlesener roter Tee aus der Provinz Yunnan (Baumsorte: Da Ye Zhong, Grossblättriger Baum). Dieser Tee besteht nur aus goldenen Tipps. Da Tee aus Yunnan oft einen besonders hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweist, verlangt Shui Tang eine extra sorgfältige Röstung, so dass die Lagerung stabil und einwandfrei bleibt. Chen Huantang tut dies meisterhaft: indem er diese Tee-Rarität aufwändig und behutsam röstet, kann der Tee danach jahrelang gelagert werden. Der Teeliebhaber kann so die langsame Reifung des Tees über mehrere Jahre miterleben.
Erntezeit
April bis Mai
Charakter
Noch nicht lange gelagert, ist dieser rote Tee aromatisch und sanft in der Tasse. Neben der für Dianhong typischen Honignote schwingen auch schokoladene Töne mit.
Speziell: Wenn man diesen Tee kräftig ziehen lässt, schmeckt er auch als Milchtee köstlich. In der chinesischen Medizin gilt dies als ein wunderbares Stärkungsmittel.
Hongyu Hongcha
Rubinrot, edel, ein Tee für ein Fest.
Yuchi (Taiwan),
Juli 2009
100g | CHF 36
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan oder Gongfu Cha
Produktion
Diese neue Kreation aus Taiwan wurde aufgrund langjähriger Versuche und Recherchen des Tea-Research-Instituts der Insel entwickelt. Jährlich wird nur eine Ernte gepflückt. Im Sommermonat Juli, wenn die Temperatur die Fermentation besonders günstig beeinflusst, wird dieser Tee erzeugt.
Erntezeit
Juli
Charakter
Auf Chinesisch heisst dieser Tee rote Jade. Eine Kostbarkeit, die dem wertvollen Edelstein Jade gleicht. Seine Farbe ist leuchtend rubinrot. Der Duft erfrischend wie die feine marrokanische Pfefferminze, malzig und fruchtig zugleich. Der Aufguss ist leicht, geschmeidig und aromatisch. Eine Kostbarkeit für die festliche Stunde!
Mixiang Hongcha
Das süsse Aroma eines Honigkuchens in der Adventszeit
Sanxia (Taiwan),
100 g | CHF 25
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu cha oder Gaiwan
Produktion
Dieser rote Tee, bei uns als „Schwarztee“ gehandelt, wird aus von Zikaden befallenen Teeblättern der Spätsommer-Ernte nach der traditionellen Methode erzeugt. Von Hand gepflückt, wird das gewollt befallene Pflückgut ebenso von Hand aussortiert. Eine natürliche bzw. längere Fermentation und schonende Verfahren ohne klimatisierte Räume geben diesem roten Tee neben seiner typischen malzigen Note auch ein honigsüsses Parfüm.
Erntezeit
Sommer
Charakter
Der Duft steigt aus der Tasse: warm, süss und erhellend. Der Aufguss erinnert an Honigkuchen, welcher uns durch die Adventzeit begleitet und unser Herzen im kalten Winter wärmt. Das süsse Parfüm: ein herzliches Lächeln frisch aus einem Wintermärchen entsprungen.
Qimen Hong Cha
Duftrausch im Früchte-Paradies
Anhui (China),
100g | CHF 12
Zubereitung:
100 Grad | Gong Fu Cha / Gaiwan
Produktion
Qimen ist seit der Tang-Dynastie ein berühmtes Teeanbaugebiet. Damals baute man ausschliesslich Grüntee an. 1875 kehrte der entlassene Hofbeamte Yu Gancheng von seinem Posten in Fujian in seine Heimat nach Qimen, Anhui zurück, und erzeugte dort erstmals anstatt Grüntee roten Tee. Die Erzeugung von roten Tees hatte er während seiner Dienstzeit kennengelernt.
Der rote Qimen war unerwartetet erfolgreich. 1915 gewann der Tee an der Welt-Expo in Panama den goldenen Preis. So wurde der Qimen Hongcha weltberühmt und ein Export-Schlager.
Im Westen kennt man diesen Tee als einfachen, günstigen Frühstückstee, ohne Ecken und Kanten. Charakter hat er also nicht unbedingt, trotzdem verzichtet man ungern auf ihn am Frühstückstisch. Seit in China der Wohlstand zunimmt, wird dieser Tee immer mehr zum Spekulationsobjekt. Der Preis stieg unvernünftig und die Qualität war meistens miserabel.
Nach etlichen Jahren des Abwartens wegen der Spekulation, haben wir dieses Jahr einen schönen, einfachen Qimen gefunden, den Shui Tang zu einem vernünftigen Preis anbieten kann.
Traditionell sollte Qimen Hongcha vom zartem Pflückgut des Teebaums Qimen stammen. Ausreichendes Welken, vollständiges Rollen und die richtige Fermentation sind Bedingung für gute Qualität.
Erntezeit
Später Frühling
Charakter
Der Aufguss versetzt einen ins Früchte-Paradies unter einem tropischen Baum. Im Duft der leicht aufgewärmten Tasse riecht man Spuren von reifer Banane sowie sommerliche Zwetschgen oder frisch getrockneten Aprikosen. Das Karamelaroma und Akzente von reifem Apfel ergänzen den Genuss. Eine gute und einfache Schönheit.
Shuixian Hongcha
Reife Blüten zergehen wie Karamelbonbons im Mund.
Zhangping, Fujian (China),
7 Stück | CHF 21
Zubereitung:
| Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Shuixian Hongcha wird aus den Teeblättern des Shuixian-Teebaums erzeugt; Shuixian, auf deutsch übersetzt, heisst Narzissen.
Die Shuixian Teeblätter werden traditionellerweise zu Oolong weiterverarbeitet. Die Teebauern in Zhangping sind jedoch ambitioniert und experimentierfreudig und sie versuchen diese Tradition spielerisch aufzubrechen und aus den Shuixian Teeblättern einen roten Tee bzw. "Schwarztee" zu kreieren. Der Versuch ist gelungen!
Gut fermentiert, wird der Tee in kleine Ziegelformen gepresst und dann getrocknet. Dabei wird mit grösster Sorgfalt vorgegangen. Dann werden die quadratischen Teeziegel in einem Papier verpackt und in Folie verschweisst. Die Reifung dieses Tees verleiht ihm noch intensivere Aromen.
Erntezeit
Frühling
Charakter
Shuixian Hongcha vereint den Duft von reifen Blüten mit der Süsse von karamellisiertem Rohrzucker.
Man nimmt den Ziegel und bricht ihn in zwei oder drei Portionen für den mehrmaligen Genuss mit dem Gaiwan. In warmen Aufguss bündeln sich die intensiven und gleichzeitig wohltuenden Gerüche. Der blumig honigsüsse Geschmack verbleibt im Mund minutenlang.
Zhengshan Xiaozhong (Lapsang Souchung)
Fruchtige Dattelaromen mit feinem Rauchgeschmack.
Wuyi Shan, Fujian (China),
Frühling
100g | CHF 36
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Dieser alte Tee kommt aus dem traditionellen Teeanbaugebiet der Wuyi Berge (Wuyi Shan).
Da das Anbaugebiet auf einer kühlen Passhöhe liegt und von Kieferbäumen umgeben ist, wird das Kieferholz zum Feuern verwendet, um das Pflückgut in diesem kalten Klima zu verarbeiten, d.h. um die optimalen Bedingungen für Fermentation und Teeröstung zu schaffen. So entsteht der ausgewogene Geschmack zwischen Dattelfrucht und feinem Rauch.
Wird der Tee industriell hergestellt, ist der Rauchgeschmack allzu dominant. So wurde aus einem ausgewogenen Tee, ein bei uns als Lapsang Souchung bekannter, industriell hergestellter Rauchtee. Der Zhengshan Xiaozhong von Shui Tang ist eine ausgesuchte Variante, die traditionell sorgfältig erzeugt wird und besonders auf die Ausgewogenheit zwischen fruchtigem Aroma und feinem Rauch achtet.
Erntezeit
Frühling
Charakter
Ein gut gelungener Zhengshan Xiaozhong duftet nach reifer Dattel oder gedörrter Longgan-Frucht. Die feine zurückhaltende Rauchnote wirkt wie ein Flügel, der die süssen Fruchtaromen zum Abheben bringt. Die Farbe des Aufgusses ist klar und leuchtend rot. Ein sehr schöner Tee, der zu Essen und Gebäck passt, und mit beiden gut mithalten kann.
Mahei Pu Er 2009
Auf eine sonnige Bergblumenwiese versetzt.
Ma Hei (China),
50g | CHF 25
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Dieser Pu-Er ist eine Reminiszenz an die chinesische Blütenzeit der Song-Dynastie. Die Blätter von über 300-jährigen, wild gewachsenen Bäumen beim Bergdorf Ma Hei werden jeweils im Frühling von Hand gepflückt. In gusseisernen Woks erhitzt und im Sonnenbad mit Geduld getrocknet, werden sie anschliessend mittels Steinen in die traditionelle Fladenform gepresst. In einem sich schnell ändernden China steht dieser Tee für einen respektvollen Umgang mit der Natur, was zur Hoffnung Anlass gibt. Eine limitierte Menge aus dem Jahr 2009 ist nun bei uns erhältlich.
Erntezeit
Frühling
Charakter
Dieser Pu-Er Tee aus dem Bergdorf Ma Hei hat in der Nase eine leicht florale Note. Seine dezente Süsse versetzt uns auf eine sonnige Bergblumenwiese im Sommer. Die Aromen des Aufgusses verbreiten sich im Mund – leicht, hell und fruchtig, wie wenn man einem fröhlichen Kinderchor zuhören würde. Der Tee verströmt eine Leichtigkeit, die uns im Moment verwurzelt – wir werden durch den Tee getragen.
Pu Er
Ein Tee wie der sonnige Wald.
Yiwu, Yunnan (China),
Frühling
50g | CHF 10
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan oder Gongfu Cha
Produktion
Pu Er Tee verdankt seinen weltweiten Ruhm dem interessanten Charakter, der durch die Lagerung und Reife entsteht. Für einen chinesischen Teeliebhaber wird ein Pu Er zum begehrten Tee, wenn er natürlich gereift ist, aus wilder Pflückung stammt und unter der Sonne getrocknet wird. Dieser ausgesuchte, zu einem kleinen runden Fladen gepresste, Pu Er ist aus der Selektion von Shui Tang. Für Menschen, die Pu Er bis jetzt als ein eher ungewöhnliches Geschmackserlebnis wahrgenommen haben, könnte dieser Pu Er zu einer Neuentdeckung werden!
Erntezeit
Frühling
Charakter
Ein schöner, solide verarbeiteter Fladen. Der Geschmack ist wie ein Spaziergang durch einen, von Sonnenlicht gefluteten Wald. Die gefallenen Bäume und das Laub duften in der Sonne nach Harz, Erde und Moos und bringen einen zum Staunen. Ein Tee wie ein sonniger Wald!
Pu Er Grenztee 1990
Stärkend und aufbauend.
Yunnan (China),
Frühling 1990
100g | CHF 50
Zubereitung:
100 Grad | Gong Fu Cha / Gaiwan
Produktion
Dieser Tee aus dem Grenzland zwischen China und Vietnam, gepflückt in einem Mischwald von Kampfer, Kiefer und Teebaum, stammt noch aus einer anderen Zeit. Anfang der 90er Jahre gab es in Yunnan wenig moderne technische Hilfsmittel, so wurde dieser Tee nur mit natürlichen Energien, Sonne und Holz, gewelkt, gekocht, gerollt und getrocknet. – So wie Pu Er eigentlich früher einmal hergestellt wurde.
Erntezeit
Frühling
Charakter
Ursprüngliche Teebäume aus Yunnan haben einen typischen Charakter: wild, malzig und süss. Traditionell werden solche Tees ein halbes Jahr lang gelagert und erst danach verarbeitet, so auch dieser Grenztee.
Durch die Lagerung wird das Aroma des Tees kraftvoll und gleichzeitig geschmeidig.
Wegen des Mischwaldes, geniesst man in diesem Pu Er nicht nur den gereiften, sanften Tee, sondern auch die feine Kampfernote. Diese wird von Teekennern ausserordentlich geschätzt.
Traditionell dient Pu Er in der chinesischen Kultur als Stärkungs- und Aufbaumittel. Er hilft Menschen, die Wärme und mehr Erdung brauchen.
Pu Er Mengla 2009
Ein sanfter, milder Begleiter durch den Tag
Yunnan (China),
100g | CHF 20
Zubereitung:
100 Grad | Gongfu cha oder Gaiwan
Produktion
Das Pflückgut von Shui Tangs Pu Er Mengla 2009 stammt ausschliesslich von wilden Teebäumen aus einem abgelegenen Wald in der Nähe von Mengla.
You Jinsong, der diesen Tee produziert, reist jeweils nach Mengla und lebt dort mit den Teebauern während mehrerer Monate zusammen.
Alle für Shui Tang produzierten Pu Er Tees stammen aus wildem, altem Baumbestand, wurden mit Holz gefeuerten Woks erhitzt und anschliessend unter der Sonne getrocknet. Die umweltschonende, naturbelassene Verarbeitung geschieht noch wie anno dazumals.
Erntezeit
Frühling
Charakter
Der junge Jahrgang von Mengla verströmt ein Parfum von frischen Blumenwiesen. Anders als sonstige Pu Er aus hohen Lagen schmeckt er nicht besonders streng, sondern ist sanft und mild.
Der Aufguss ist geschmeidig und wiegt und gleitet sanft im Mund. Diese Sanftheit vermittelt das Gefühl in einem von Licht durchfluteten Wald zu flanieren. Ruhig, zentriert und entspannt. Ein schöner Tee, der uns durch den Tag mit Gleichmut begleitet.
Pu Er Wuliang Shan 2010
Eine Wanderung durch den, nach Harz duftenden, Dschungel.
Dali, Yunnan (China),
Mai 2010
100g | CHF 30
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Das Gebirge Wuliang Shan liegt abgeschieden in der Nähe von Dali in der Provinz Yunnan. Es ist seit Jahrhunderten eine Projektionsfläche fürs ewige Leben, was viele Taoisten und Mystiker magisch anzieht. Durch die Abgeschiedenheit des Gebirges kamen die Teebäume dieser Gegend nicht mit anderen Teesorten in Berührung und haben sich deshalb ein einzigartiges Aroma bewahrt.
Von Hand gepflückte Blätter der wilden Teebäume werden schonend erhitzt, unter der Sonne getrocknet, von Hand verarbeitet und halbmechanisch gepresst. Die traditionelle Verarbeitung garantiert noch heute, dass dieser Pu Er wie aus einer anderen Zeit duftet.
Pu Er Wuliang Shan von Shui Tang ist eine Selektion, die unter besten Witterungsbedingungen, traditionell und ohne künstliche Fermentation verarbeitet wurde.
Erntezeit
Mai
Charakter
Die wild wachsenden Teebäume verströmen einen einzigartigen Geschmack von Harz, Moos und Wald. Der Abgang hält stundenlang an.
Der Aufguss ist im Vergleich mit anderen Pu Er Tees deutlich würziger und vielschichtiger. Ein neues Geschmackserlebnis mit einem Pu Er, der für einmal nicht muffig, modrig und alt riecht und schmeckt.
Die Degustation des Wuliang Shan fühlt sich an wie eine Wanderung durch einen Dschungel von nach Harz duftenden Bäumen, die von einem frischen Wind umweht werden.
Pu Er Yiwu 2008
Die süsse Seite des Lebens
Yunnan (China),
2008
50g | CHF 30
Zubereitung:
100 Grad | Gaiwan und Gongfu Cha
Produktion
Dieser Tee stammt aus dem Wald in der Nähe des Dorfes Yiwu bei Mengla in Yunnan. Die Teepflanzen sind erstaunlich üppig – so sind wild gewachsene Bäume. Viele dieser Bäume sind rund 500 Jahre alt. Traditionellerweise wurde das Pflückgut für die Pu-Er Tees nach Blattqualität fein säuberlich getrennt. Heute ist dieses aufwendige Verfahren nur noch selten zu finden. Bei diesem Pu-Er Yiwu 2008 wird diese Trennung noch angewendet – nur schon dies macht ihn zu einer Rarität. Zu Zeiten der Song-Dynastie war die Teeherstellung und –zubereitung ein Akt der Alchemie. Die frisch geernteten Teeblätter wurden in einem gusseisernen Wok über Holzfeuer erhitzt. Anschliessend wurden die Blätter in der warmen Sonne getrocknet und mittels eines Steins gepresst. Dieser Pu-Er Tee wird noch heute nach dieser überlieferten Tradition zubereitet. Auch die Lagerung erfolgt ohne künstliche Einwirkung. Deshalb ist unser Yiwu Pu-Er eine Hommage an die Song-Dynastie – altes Handwerk mit sorgfältiger Verarbeitung.
Erntezeit
Frühling
Charakter
Alte Teebäume aus Yunnan haben einen eigenen, typischen Charakter: wild, malzig und erstaunlich süss. Dieser Pu-Er ist ganz besonders rund und süss – wegen des zarten Pflückgutes von „two leaves and one bud“. Nur aus der obersten Knospe mit zwei jungen Blättern wird dieser Tee hergestellt. So entsteht ein abgerundeter Körper, Geschmeidigkeit und Anmut. Doch erst während der Lagerung erlangt der Tee seine volle Kraft und zeigt im Aufguss eine sanfte, feine und blumige Note – eine zarte Erinnerung an die schönen Seiten im Leben. Dies ist wohl auf den Mischwald der Region Yiwu zurückzuführen. Traditionell dient der Pu-Er in der chinesischen Kultur als Stärkungsmittel. Er unterstützt Menschen, indem er tragend wirkt - seine liebliche Note erinnert uns an die süsse Seite des Lebens.
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