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Alishan Dongpian

Alishan Dongpian

SFr. 25.00


Eine Blume zwischen Bergkristall

Jiayi (Taiwan)
25 g | CHF 25

Zubereitung 
Gongfu Cha, 100C gawanKanne

Ernte
Dezember bis Januar

Produktion
Nach dem Pflücken der Teeblätter im Herbst fallen die Büsche  häufig in eine Art Winterschlaf. Manchmal, nur manchmal kommt jedoch eine überraschende, warme und feuchte Wetterfront von den Philippinen her und erweckt die Pflanzen aus dem Winterschlaf. Die Zweige werden von der warmen Sonne getäuscht und beginnen zu knospen, weil sie meinen, es sei bereits Frühling. Ist der Bauer fleissig und mutig genug, so werden die zarten jungen Blättchen tatsächlich vorzeitig gepflückt. Darum heisst Dongpian auch Bu-Zhi-Chun, der Tee, der nicht weiss, wann und was Frühling ist.

Der Bauer muss fleissig sein, weil die Teeblätter in dieser Jahreszeit sehr langsam wachsen und die Blätter klein und schwach sind. Es bringt nicht wirklich wirtschaftlichen Erfolg. Er muss mutig sein, weil die Nächte kalt und an sich sehr ungünstig für einen gelungenen Oolong-Produktion sind. Der Prozess dauert länger und erfordert mehr Geduld und Erfahrung. Sorgfältige Fermentation ist der entscheidende Schritt für einen gut gelungenen Dongpian.

In Jiayi bei Alishan gibt es immer wieder diesen besonderen Alishan Dongpian!

Charakter
In der Nase duftet der Oolong aus dieser speziellen Saison anders als die gewöhnliche Ernte. Durch die kühlen Nächte weist der Tee uns eine kühle Eleganz, als ob der Tee in eine Bergkristalltasse gegossen wäre. Kühl, klar und für sich sprechend. Leicht floral und krautig. Eine Mischung von Melasse, Blumen und Brokkoli. Durch die längere Röstung treten die fruchtigen Noten mehr in den Vordergrund, der Geschmack wird geschmeidig und nachhaltig.

Mit einer Tasse Alishan Dongpian zu den Klängen von Beethovens Mondscheinsonate wird die Nacht zur inneren Reise auf dem Zürichsee.