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11 Nov '17

Adventsteegespräch am 03.12.2017: Symbolik des Wassers

Am 03.12.Sonntag um 15 Uhr findet ein Teegespräch über die Symbolik des Wassers im Leben und auf den Teeweg.

Mit Brigitte Egger und Meng-Lin Chou.

Der Ort: Shui Tang, der Ort des schönen Wassers. Eintritt frei.

Uhrzeit: 15-17 Uhr oder länger...

Anmeldung: info@shuitang.ch oder 044-5559161

11 Nov '17

Sonntagsverkauf im Dezember

Gepostet von Miriam Fischer

An folgenden Sonntagen im Dezember ist das Teehaus Shui Tang geöffnet:

03. 12. von 11-16 Uhr
17. 12. von 11-16 Uhr

Am Montag 18. 12. ist Shui Tang ebenfalls ausnahmsweise geöffnet 
von 11-18.30 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

01 Nov '17

Teegespräch Nr. 1 mit Menglin Chou: Dai-Keramik

Gepostet von Miriam Fischer in Dai, Dai-Keramik, Keramik, Teegespräch

Dai Tasse


Interview und Blogeintrag: Miriam Fischer
Bilder: Menglin Chou

Ich treffe mich mit Tee-Expertin Menglin Chou in ihrem Teehaus an der Spiegelgasse in Zürich zu unserem ersten Teegespräch. Unser Thema ist Dai-Keramik. Menglin Chou hat die Keramik-Künstlerin
Yu Meng im vergangenen Frühjahr auf Ihrer Teereise nach Yunnan mit Ihrer Gruppe von Teefreunden besucht.

Dai-Keramik ist in verschiedener Hinsicht einzigartig. Seit 4500 Jahren wird sie in Yunnan, China, von den Dai, einer Volksgruppe in Yunnan, traditionell und unverändert hergestellt. Die Keramik ist unglasiert, das Gefäss wird vor dem ersten Gebrauch nur einige Minuten in Reiswasser ausgekocht, damit die Oberfläche schön geschmeidig wird.

Dai-Keramik

Der Ton, aus dem die Keramik gefertigt wird, wird von Frau Meng selbst hergestellt. Wenn die Gefässe zum Brennen bereit sind, baut die Künstlerin eigenhändig einen Ofen aus Stroh und Lehm und stellt die mit trockenem Stroh umwickelten Keramikobjekte mit kleinen Hölzern geschichtet hinein. Anschliessend wird alles angezündet. Am Schluss bleibt nichts mehr übrig als die Tassen selbst: Alles andere hat sich in Asche verwandelt.

Ofen ausgebrannt

Die Teegefässe selbst verändern ihre Farbe im Laufe des Gebrauchs. Sie dunkeln nach, und dies individuell, je nach Tee, den der Besitzer oder die Besitzerin daraus trinkt. Zu Beginn mag die Farbänderung etwas irritieren, weil sich Flecken auf den Tassen bilden, die fast etwas schmutzig aussehen. Doch mit der Zeit erfasst die Nachdunkelung das ganze Gefäss.

Yu Meng

Die Dai-Keramik-Künstlerin Yü Meng (Bild oben) ist heute lebender Nationalschatz Chinas, wie Künstlerinnen genannt werden, die das traditionelle Erbe der Nation - oft als einzige lebende Person - weitertragen.

Die einzigartige Dai-Keramik ist demnächst im Teehaus Shuitang erhältlich. 

Erfahren Sie mehr über diese einzigartige Keramik von Menglin Chou in unserem ersten Teegespräch.

 

Links

Teeweg | Die Keramik des Dai-Volkes aus Bana, charen.ch
Wikipedia: Dai People

01 Oct '17

Teehauskultur live

Gepostet von Shui Tang

Ein Schale Tee zu den Klängen der alten Han

Am vergangenen Sonntag fand im Völkerkundemuseum der Universität Zürich ein Ereingis der besonderen Art statt. Menglin Chou lud zum Tee, zu Gesang und zarten Guqin-Klängen. Es gelang ihr und den Künstlerinnen Xinfei Wu, Gesang, und Chen-Ting Huang, Guqin-Spiel, uns die traditionelle Teehauskultur näher zu bringen.

Die traditionelle chinesische Kultur beschäftigt sich mit der Frage, wie wir als gewöhnliche Menschen die Grenze von Zeit und Raum überwinden können, um mit dem All eins zu werden – Tian Ren He Yi.

Mit dem All eins zu werden ist der Weg zurück zur Quelle des Lebens, dem sogenannten Qi, und zur Quelle der Haltung, dem sogenannten Dao. Ursprünglich war der Begriff Tian Ren He Yi ein mystisches Erlebnis, das bestimmten eingeweihten Menschen vorenthalten war. Später haben verschiedene philosophische Schulen Tian Ren He Yi als Lebensweg bezeichnet,  der den Menschen durch Herz Geist zur Vollendung führt. Dieser Lebensweg hat verschiedene Vehikel. Für manche ist es der Gesang, für manche das Guqin, und für manche der Tee.

Der Gesang mit der Atmung, die Klänge des Guqins durch die Rhythmen, und der Tee durch die Bewegung verteilen die Energie, das Qi, im Raum, ähnlich dem Fischschwanz im Wasser, der etwas in Bewegung setzt. Der gemeinsame Rhythmus ausgehend vom Fisch, die Anwesenden erfassend, antwortet auf den kosmischen. So entsteht Resonanz. In diesem Moment ist die Einheit mit dem All für den Menschen erfahrbar. Das ist Tian Ren He Yi!

Teehausatmosphäre

Die Gäste nehmen an den Teetischen Platz. 

Das Teehaus füllt sich. Die Gastgeber bereiten den Tee vor. 

Der Gastgeber

An einem anderen Tisch...

Gesangsperformance von Wu Xinfei

Die Guqin

Fotos Susanna Koeberle, Miriam Fischer
©Susanna Koeberle und Menglin Chou, Shui Tang

30 Aug '17

Eine Schale Tee zu den Gesängen der alten Han!

南管茶會

Eine Schale Tee zu den Gesängen der alten Han

Eine Schale Tee bringt dem modernen Menschen Gelassenheit und Gesundheit. In der Tat ist der Tee ein Resultat der alten chinesischen Alchemie, die stets versucht, die Grenze zwischen Zeit und Raum aufzuheben.

Die Teehaus-Kultur wurzelt in der Tang Dynastie von 713 bis 741. Das öffentliche Teehaus war ein Ort der Begegnung und der Ereignisse, ein Ort, wo sich die Aristokratie traf, um sich zu erheitern, wo das gemeine Volk Unterhaltung suchte. Dort, im Teehaus, wurde der Tee von Geschichten begleitet, die mittels Gesang und Gestik erzählt wurden.

Diese Teehaus-Tradition vermittelt uns heute nicht nur die Kultur des chinesischen Lebensstils, sondern auch die alten Künste. Das Publikum am Teetisch ist gleichzeitig Teil des Geschehens wie auch Botschafter dieses Lebensstils.

Am 24. September bauen wir eine Brücke vom Hier und Jetzt in die alte Tang-Zeit, durch die alte Han-Sprache Holo. Mit einer Schale Tee werden die Teilnehmer in die andere Zeit versetzt, ja in einen anderen Raum, in dem Ost und West, das Vergängliche und das Ewige aufeinandertreffen!

Anmeldung hier: 

Völkerkundemuseum, Pelikanstrasse 40, 8001 Zürich
Raum: Hörsaal, PEA

http://www.agenda.uzh.ch/record.php?id=34814&group=24

 

 


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