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01 Apr '26

Teegespräch Nr. 48 | Warum ist eine Yixing-Kanne Kunst?

Gepostet von Miriam Fischer in Teegespräch, Yixing-Kannen

Im Teegespräch mit Menglin Chou vom 24. März 2026 geht es um Yixing-Kannen als Kunst. Ein Kunstobjekt geht - nicht immer, aber oft - über einen Gebrauchsgegenstand hinaus. Wie kann eine Teekanne, die in Gebrauch ist, Kunst sein? 

Der Ton, aus dem eine Kanne gefertigt ist, hat zudem einen Einfluss auf den Geschmack des Tees. Eine Degustation von verschiedenen Tees in vier Yixing-Kannen von unterschiedlichem Ton bringt ans Licht, welche Tees in welcher Kanne am besten schmecken. Natürlich ist dies auch Geschmackssache, aber es ist umbestritten, dass verschiedene Arten von Ton jeweils andere Konzentratinsgrade bestimmter Mineralien beinhalten und sich diese Zusammensetzung auch auf den Tee auswirkt. 

Die Degustationstermine im Mai sind ausgebucht, im Juni 26 werden weitere Degustationen stattfinden. Die Termine werden demnächst auf der Website publiziert. 

Zum Teegespräch >>

 

22 Feb '26

Teegespräch Nr. 47 – Kulturvermittlung Tee und Keramik

Gepostet von Miriam Fischer in Teegespräch

Das Teegespräch vom 10. Februar dreht sich um menglins Rolle als Übersetzerin, wie sie es z. B. während des Workshops mit Lo Senhao wahrgenommmen hat. Sie bezeichnet diese Rolle metaphorisch als «Möbelgleiter» oder als «Brückenrolle»: Wie ein kleiner Filzgleiter als Abfederung zwischen Möbelbein und Fussboden, oder als Brücke zwischen den Kulturen. Simultanübersetzen ist allerdings sehr herausfordernd, denn auch Menglin versteht manche Aussagen erst im Nachhinein ganz, so dass manchmal Aspekte in der Übersetzung hängenbleiben – Lost in Translation

Menglin Chou versteht sich als Kulturvermittlerin. Dies gelingt ihr über den Tee als Genussmittel sowie über die Peripherie des Tees mit den Utensilien wie Keramik und Werkzeuge zur Teeherstellung in deren Gestaltung und Bedeutung als kulturtragende Objekte.

 

07 Oct '25

Teegespräch Nr. 46 – Austellung Verwandlung

Gepostet von Miriam Fischer in Teegespräch

 

Im aktuellen Teegespräch sprechen wir über das obige Bild auf der Einladung zu den kommenden Herbstveranstaltungen. Das Bild vereint eine Teeschale und einen Halsschmuck mit einem Rosenquarz. 

Die Ausstellung mit dem Titel «Verwandlung» vereint Keramik, Schmuck und Fotografie. Die Verbindung der drei Künste und das Festhalten auf dem fotografischen Bild lassen die einzelnen Objekte als etwas Neues erscheinen. Die im Bild oben Komposition oben erinnert an das altägyptische Symbol für die Wiedergeburt und Regeneration, wie im Teegespräch erwähnt wird.

Vernissage: 23. Oktober ab 18 Uhr
Meet the Artist - Teegespräch mit den Künstlern Neil Webb, Lo Senhao und Walter Weinbeck am 25. Oktober um 15 Uhr. 
Die Finissage findet am 22. November 2025 ebenfalls mit einem Gespräch statt. 

Teekonzert am 16. November «Flügelschlag des Sommervogels» um 11 Uhr oder 15 Uhr im Felseneggkeller an der Spiegelgasse 18 mit musikalischen Werken von Fabian Müller, interpretiert von ihm selbst und Pichin Chien, mit Poesie von Menglin Chou und Dichtern aus der Tang Dynastie. Tickets via Website

09 Apr '25

Teegespräch Nr. 43 – Künstliche Intelligenz und Tee

Gepostet von Miriam Fischer in Teegespräch

Meng Lin hat herausgefunden, dass Künstliche Intelligenz, genauer Large Language Models LLM, nicht immer zuverlässig Auskunft darüber gibt, wie Tee zuzubereiten ist. Sie plant, etwas dagegen zu unternehmen. 

Das Gespräch wurde ausnahmsweise online durchgeführt und aufgezeichnet, weshalb die Tonqualität eine etwas andere ist als gewohnt. 

02 Mar '25

Teegespräch Nr. 42 – Japanische Keramik in der Region Nagoya

Gepostet von Miriam Fischer in Teegespräch

Im Winter reist Meng Lin in der Regel nach Taiwan, um ihre Familie zu sehen. Meng Lins Schwester organisiert dabei oft auch eine Reise nach Japan für sie beide, so auch dieses Jahr. Dieses Mal ging es nach Nagoya. Die Gegend von Nagoya ist bekannt für japanische Teekeramik.

Meng Lin erzählt, warum die Nagoya sowie die Orte Seto oder etwa Tokoname für japanische Keramik und Teekultur bedeutend sind. Die  heute bekannten Teegefässe aus Japan kommen viele aus dieser Gegend. Im 19. Jahrhundert erst haben sich japanische Keramikmeister nach Yixing begeben, um dort einen Eindruck zu bekommen von der chinesischen Yixing Keramik und deren Herstellung. Daraufhin haben die japanischen Meister ihre chinesischen Pendants nach Japan eingeladen, um von ihnen zu lernen. Aus diesem interkulturellen Austausch ist die heutige Keramik aus der Gegend von Nagoya entstanden. 

Auf ihrer Reise konnte Meng-Lin ein paar Teekannen und -Becher erwerben und mitnehmen. Sie testet die Gefässe, degustiert den Tee darin, um zu sehen, ob sie für Tees wie komplexere Oolongs geeignet sind. Wir freuen uns auf deine kommenden Berichte dazu!

Ausblick 2025

Im Oktober 2025 plant Meng-Lin zusammen mit Juwelier Weinbeck, Meister Lo Senhao (Tenmoku-Schalen) und dem Fotografen Neil Webb eine Tenmoku-Ausstellung. Weitere Informationen folgen.

Im April bereits erscheint eine Ausgabe des Magazins «Spuren» mit Tenmoku-Poesie von Meng-Lin Chou und die entsprechende Fotografie von Neil Webb  (siehe Bild unten)

Hören Sie dazu Meng-Lin Chou (ca. 16 Minuten)